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Referat: Dressur

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07.12.2017     In der Großen Tour angekommen - Phantastische Saison für Kathi Haas und Saint Tropez

 

Das heurige Jahr 2017 wird Katharina Haas wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Die Bandbreite der erreichten Ziele ist lange: positives Sichtungsergebnis in der U25-Tour, Start in Göteborg und als Draufgabe folgte der Sprung in die Großen Tour, wo sie mit ihrem Sieg im Ebreichsdorfer Grand Prix Special auch die Sichtung in der Großen Tour meisterte. Und wer das alles möglich gemacht hat? Ihr selbstausgebildeter Saint Tropez, den sie vor drei Jahren in einem Springstall entdeckt und um wenig Geld erworben hat. Der Weg nach oben gestaltete sich nicht immer leicht, aber durch kontinuierliches Training und ein geschicktes Händchen ging es immer weiter nach oben und von der Klasse LM sind sie mittlerweile in der Großen Tour angekommen.

Die sympathische Oberösterreicherin Katharina Haas kannte man bis dato als solide S-Reiterin mit Siegen bis zur schweren Klasse auf nationaler und internationaler Bühne. Zahlreiche Landesmeistertitel und Medaillen bei Staatsmeisterschaften schmücken ihre persönliche Erfolgsliste.
Seit heuer zählen auch Spitzenresultate in der Großen Tour dazu. Und das schaffte sie gemeinsam mit ihrem Saint Tropez, ein Sohn des Sandro Hit x Feinbrand.
Wer den Werdegang des Duos verfolgt hat, kennt die Geschichte der beiden, die ihren Weg mit der Klasse LM begonnen und sich binnen der letzten drei Jahre bis Grand Prix-Niveau gesteigert haben. Chapeau!!

Wie man den schicken, im Jahr 2003 geborenen Oldenburger beschreiben kann? „Jeder, der Saint Tropez kennt, weiß, dass er eine Persönlichkeit ist und man ihm seine Freiheiten lassen muss. Unser Erfolgsgeheimnis ist auf jeden Fall Nervenstärke. Ich bin kaum nervös und immer konzentriert und er macht das gleiche. Er lässt mich nie im Stich, er ist mein Herzenspferd!“, schwärmt Kathi Haas über ihren genialen Partner im Viereck.

Der Lohn spiegelt sich in den Erfolgen wieder: Zahlreiche Platzierungen in der Intermediaire II und Grand Prix haben sie heuer geholt. Und am beeindrucktesten war mit Sicherheit der Sieg in Ebreichsdorf in ihrem zweiten Grand Prix Special mit über 69 Prozentpunkten. Zudem war die Sichtung für die Große Tour auch geschafft in diesem Jahr. Die konnten sie sich nach den gelungenen Auftritten im Rahmen der Staatsmeisterschaften sichern.

Begleitet hatte sie von Anfang an ihr Trainer Christoph von Dähne, der sie seit sieben Jahren schon coacht. Unterstützung gibt’s obendrein von ihren Eltern.

Auf der Überholspur ist parallel dazu ihr siebenjähriges Nachwuchspferd Let it be, die ihren Weg ebenfalls super macht: Sie waren siegreich bis zur Klasse M und sicherten sich immer Platzierungen unter den ersten Drei mit über 69 Prozent.

Was sich Kathi Haas noch vorgenommen hat? „Ein schönes Ziel wäre, dass es so erfolgreich weiter geht und wir eventuell mal bei der Europameisterschaft mitreiten können.“


Bei der Siegerehrung © Istvan Lehoczky


Nach der Prüfung verdientes Lob © Pferdenews.eu

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