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13.08.2019     Pferdesportfamilie trauert um Hans Max-Theurer

 

Reitmeister verstarb völlig unerwartet im 76. Lebensjahr

Die österreichische Pferdesportfamilie ist geschockt und trauert um einen der ganz großen seiner Zunft. Reitmeister Hans Max-Theurer ist vergangenen Sonntag knapp vor seinem 77. Geburtstag völlig unerwartet verstorben. Unsere Anteilnahme gehört in diesen schweren Stunden vor allem seiner Familie, seiner Ehefrau Elisabeth und den Kindern Johannes und Victoria Max-Theurer.

Hans Max-Theurer war als Trainer an der Seite seiner Sissy, als diese ihre größten sportlichen Erfolge mit dem Europameistertitel 1979 und dem Olympiasieg 1980 in der Dressur mit dem unvergessenen Ausnahme-Schimmel Mon Cherie feierte. Er betreute Sissy Max-Theurer auch bei ihren jeweiligen Finalplatzierungen bei den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984 (mit Sportpartner Acapulco) und Barcelona 1992 (mit Liechtenstein).

Später begleitete Hans seine Tochter Victoria als Mentor und Coach bei 4 EM-Medaillen im Nachwuchsbereich (mit den Pferden Agrigento und Falcao) und auf zahlreiche Welt- und Europameisterschaften (darunter Platz 5 bei der EM in Windsor oder Rang 6 bei der WM in Caen mit Augustin OLD), sowie bei insgesamt 4 Olympischen Spielen (Athen, Hongkong, London und Rio).

Für den Pferdesportverband leistete Hans Max-Theurer als Ausbildungsreferent jahrzehntelang wertvolle und visionäre Arbeit, die auch in Zukunft nachhaltig auf die hohen Qualitätsstandards wirken wird. Er wird uns allen als großer Tier- und Menschenfreund, der neben seiner fachlichen Kompetenz in allen Lebenslagen vor allem echte Herzlichkeit bewies, in Erinnerung bleiben.

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