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Referat: Springen

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07.12.2017     Dramatisches Stechen im RACINO ADVENT GRAND PRIX Matthias Raisch musste sich in letzter Sekunde geschlagen geben

 

Es war das letzte Magna Racino-Turnier des Jahres und gleichzeitig für viele ein wunderbarer Saisonabschluss oder optimale Vorbereitung für den bevorstehenden Event in Salzburg. Passend zum Namen – Springturnier mit Adventflair – versprühte das von 01.-03. Dezember 2017 angesetzte CSN-B* einen ganz besonderen Charme und einzigartige Stimmung: Als beeindruckender Blickfang ziert ein riesengroßer, bunt geschmückter Weihnachtsbaum die Showhalle, den es übrigens als besonderen Ehrenpreis im RACINO ADVENT GRAND PRIX zu gewinnen gab. An allen Ecken findet man Weihnachtsschmuck, Mistelzweige, Geschenkspäckchen und Zipfelmützen. Es weihnachtet – immerhin ist es ja auch das erste Adventswochenende.

S*-Springen am Samstag

Die Truppe rund um Hubert Kuttelwascher, Markus Brandstätter und dem PAC-Team baute ein letztes Mal noch den Parcours um und stellte den Arrivierten eine selektive S*-Prüfung in die Bahn. Das genannte Starterfeld hatte sich nichts zu schenken und bot dem Publikum ein spannendes Rennen. Dieses ging schlussendlich nach Deutschland: Helmut Schönstetter hatte bei seinem Ritt ordentlich angegriffen, pilotierte die zwölfjährige For Keeps-Stute „Grace Kelly M“ geschickt über die 1,40 Meter hohen Hindernisse und wurde honoriert mit der Bombenbestzeit von 56,81 Sekunden. Exakt fünf Sekunden hatte er auf den zweitplatzierten Matthias Raisch herausgeholt, der seine Runde mit „Magic 14“ in coolen 61,81 Sekunden beenden konnte. Der Oberösterreicher zeigte sich überhaupt in Top-Form und sicherte sich mit seinem zweiten Pferd „Coleur Blue“ den dritten Endrang (62,22 Sekunden). Neben den Profis ließ ein aufstrebendes Nachwuchstalent gehörig aufhorchen: Die erst zwölfjährige Lena Binder kam mit beiden an den Start gebrachten Pferden "Viper Van Huize Ruisdael" und "Imany VD Middelstede" fehlerfrei ins Ziel und sicherte sich Platzierungen am neunten und zwölften Endrang. Glückwunsch!!

Grande Finale am Sonntag

Der am Sonntagnachmittag angesetzte RACINO ADVENT GRAND PRIX hatte großartigen Springsport geboten. Für den sportlichen Rahmen sorgten die Parcourschefs Hubert Kuttelwascher und Markus Brandstätter mit dem bewährten PAC-Team, die einen 1,40 Meter hohen Kurs über elf Hindernisse und vierzehn Sprünge stellten. Diesen konnten insgesamt 14 Teilnehmerpaare ohne Fehler absolvieren und sich somit das Ticket für das erhoffte Stechen sichern. Die Entscheidung gestaltete sich von Beginn an hochspannend und eine Top-Marke jagte die nächste. Die erste fehlerfreie Runde unter 39 Sekunden lieferte Matthias Raisch ab. Der Oberösterreicher präsentierte sich das gesamte Wochenende schon in genialer Form und jumpte gemeinsam mit dem Quidam de Revel-Nachkommen „Magic 14“ in 38,58 Sekunden ins Ziel. Nochmals tollkühner unterwegs war der deutsche Gastreiter Maximilian Schmid, der mit „Cornet's Castello“ in 37,86 Sekunden die Führung übernehmen konnte. Da ließ sich unsere heimische Siegeshoffnung Matthias Raisch nicht lange bitten und wagte mit seinem zweiten Pferd „Coleur Blue“ den erneuten Angriff auf die Bestzeit. Gesagt, getan – nochmals schneller angelegte 36,87 Sekunden bedeuteten den abermaligen – in rot-weiß-rot gehaltenen – Führungswechsel. Schützenhilfe gab es obendrein von Landsmann Helmut Morbitzer, der als vorletzter Starter mit „Calanda 45“ in 38,08 Sekunden über der verkürzten Parcours düste und den dritten Zwischenrang ergatterte. Nun hatte Schlussreiter Maximilian Schmid, der mit dem freitägigen Siegerpferd „Count Edwards“ noch ein heißes Eisen im Feuer hatte, alles in der Hand. Von Anfang an hatten die beiden Tempo gemacht, enge Wege riskiert und waren nach der Triple-Barre am pfeilschnellen Weg Richtung Schlussoxer. Ein Raunen ertönte in der großen Showhalle: 35,83 Sekunden besiegelten den Sprung an die Spitze. Maxi Schmid war also der große Abräumer im RACINO ADVENT GRAND PRIX: Er kürte sich zum Sieger und holte zudem hinter dem zweitplatzierten Matthias Raisch den dritten Endrang. Bei der feierlichen Prämierung erhielt er aus den Händen der Geschäftsführerin Ulla Weigerstorfer symbolisch einen kleinen Christbaum. Der fünf Meter große Weihnachtsbaum wird sich im Anschluss an die Bewerbe auf die Reise nach Deutschland machen. Als bester Niederösterreicher ließ übrigens der hier im Magna Racino stationierte Michael Seletzky aufhorchen, der mit seinem "Calvary du Seigneur" ebenfalls den Sprung ins Stechen schaffte, dort einen kleinen Flüchtigkeitsfehler beim Aussprung der Kombination hinnehmen musste, sicher aber noch an zehnter Stelle platzierte.

Das gesamte Team des Magna Racinos darf auf ein erfolgreiches Turnierjahr 2017 zurückblicken. Ein riesengroßes Dankeschön gebührt der gesamten Mannschaft, die von Jänner bis Dezember mit großem Einsatz für gelungene Veranstaltungen gesorgt hat. Vielen Dank auch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die das gesamte Jahr hindurch für tollen Sport gesorgt hat. Wir freuen uns, Euch alle im nächsten Turnierjahr wieder willkommen zu heißen. Die Turnierpause wird nicht lange sein, der Startschuss fällt nämlich bereits wieder Mitte Jänner. Einen Überblick über die Saison 2018 gibt es hier…

Das gesamte Team vom Magna Racino wünscht allen zwei- und vierbeinigen Athleten eine schöne, besinnliche und ruhige Weihnachtszeit.


Matthias Raisch hatte im Magna Racino einen tollen Lauf.
Foto (c) Horse Sports Photo

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